FÜR EINE STADT DER GUTEN ARBEIT

Fair bezahlt, unbefristet und sozial­versicherungs­pflichtig – das ist für uns gute Arbeit. Berlin ist auf einem guten Weg: Die Wirtschaft der Bundes­haupt­stadt weist seit 2005 über­durch­schnitt­liche Wachs­tums­raten auf. Dem­ent­sprechend sinkt seit Jahren die Arbeits­losig­keit und die Beschäftigungs­lage ist gut.

Neues zum Thema Arbeit

NIEMAND SOLL AUF DER STRECKE BLEIBEN

Gerade das Thema Arbeit ist für uns als SPD zentral, denn Erwerbs­arbeit ist die Grund­lage für persön­liche Ent­wicklung, gewähr­leistet gesell­schaft­liche Teil­habe und ist Quelle für gesell­schaft­lichen Wohl­stand.

Wir wollen, dass sich alle im Rahmen ihrer Möglich­keiten an der Schaffung dieses gesell­schaft­lichen Wohl­stands beteiligen. Die Berlinerinnen und Berliner sollen eine Per­spek­tive haben – niemand soll auf der Strecke bleiben. Dem­ent­sprechend halten wir am Ziel der Voll­be­schäf­ti­gung fest.

FAIR BEZAHLTE ARBEIT

Damit im Alter eine Rente über der Grund­sicher­ung möglich ist, muss gute Arbeit nach Tarif und mit mindestens 12,63 Euro pro Stunde ent­lohnt werden. Darum haben wir den Berliner Landes­mindestlohn und den Vergabe­mindest­­lohn erhöht.

Die Tarif­er­höhung im öffent­lichen Dienst würdigt die Leistungen der Beschäftigten – vor allem für Erzieher­innen und Erzieher sowie Pflege­kräfte gibt es eine deutliche Ent­gelt­steigerung. Für die Beschäftigten von Land und Bezirkenführen führen wir zusätzlich mit der Berlin-Zulage eine Ballungs­raum­zu­lage ein.

DAS SOLIDARISCHE GRUNDEINKOMMEN

Die SPD Berlin will für Lang­zeit­arbeits­lose eine Be­schäftigungs­per­spektive jen­seits von Arbeits­losengeld II. Das von Michael Müller vor­ge­schlagene Soli­darische Grund­ein­kommen zeichnet sich durch genau drei Eigen­schaften aus: Es ist fair bezahlt, un­be­fristet und sozial­ver­sicherungs­pflichtig.

GLEICHE BEZAHLUNG VON FRAU UND MANN

Für die SPD Berlin ist die gleiche Ver­gütung von Frau und Mann eine Selbst­ver­ständ­lich­keit.Trotz­dem ist sie keine ge­sell­schaft­liche Reali­tät. Berlin wird daher in seinen Landes­unter­nehmen und Be­teil­igun­gen kon­se­quent equal pay durch­setzen, um die gleiche Be­zahlung zu erreichen.

SCHUTZ VOR ARBEITSLOSIGKEIT

Wir sehen die Be­fristung von Be­schäfti­gungsver­hält­nissen generell kritisch. Daher zeichnet sich sichere Arbeit für uns durch zwei wesentliche Merkmale aus: Sie hat einen Kün­di­gungs­schutz und ist un­be­fristet.

Prekäre Beschäftigungs­formen wie Leih­arbeit oder Werks­verträge wollen wir zurück­drängen. Berlin ver­zichtet deshalb komplett auf sach­grund­lose Be­fristungen. Wir (re-)kommuna­li­sieren Landes-Tochter­unter­nehmen – gerade im Wissen­schafts- und Gesund­heits­bereich.

MEHR PERSONAL UND WENIGER ARBEITSBELASTUNG

Wir verbessern die Verein­bar­keit von Familie und Beruf. Gleich­zeitig sorgen wir dafür, dass Berlin in allen Bereichen mehr Personal einstellt: auf Landes­ebene, in den Bezirken, in allen Fach­be­reichen und in landes­eigenen Unter­nehmen.

Damit begrenzen wir auch die Arbeits­be­lastung und passen die Ver­waltung an die stei­gen­den Her­aus­for­der­un­gen der wachsen­den Stadt an.

AUFSTIEG DURCH WEITERBILDUNG

Uns von der SPD Berlin ist wichtig, dass Arbeit­nehmer­innen und Arbeit­nehmer sich weiter­ent­wickeln können. Deshalb stärken wir die Weiter­bil­dung und sorgen dafür, dass der öffent­liche Dienst in Berlin Auf­stiegs­per­spek­tiven bietet.

Eine gute Aus­bildung ist eine wesent­liche Vor­aus­setz­ung, dass es auch in Zu­kunft genügend Fach­kräfte gibt. Die SPD wird alles daran setzen, dass alle Jugend­lichen in Berlin einen Berufs­ab­schluss machen.