Treffen der Initiative gegen den Durchgangsverkehr in der Gartenstadt

Am Dienstag, den 7. Mai 2019, kamen rund 45 Anwohner/Mitglieder der Initiative gegen den Durchgangsverkehr in der Gartenstadt im „Biertempel 2“ zum Info- und Beratungstreffen zusammen. Hier eine kleine Zusammenfassung über die Inhalte des Treffen an dem der SPD-BVV-Abgeordnete Christoph Götz-Geene und auch mein Mitarbeiter im Wahlkreisbüro teilgenommen hat.

Eingangs gab es einen Überblick über den Verlauf der Initiative in den letzten Monaten:  Von der Unterschriftensammlung im Sommer 2017 und anschließendem Gespräch mit Verkehrsstadträtin Christiane Heiß über die Einwohnerversammlung im Mai 2018 und den folgenden vier Anträgen in der BVV, über den zwischenzeitlichen Erfolg und Höhepunkt, nämlich ein einstimmiger Beschluss der BVV, die Siedlung durch Poller in Zonen aufzuteilen und so den Durchgangsverkehr umzuleiten – bis hin zur derzeit etwas ernüchternden Situation, weil die grüne Stadträtin die Umsetzung des Beschlusses verweigert.

Viele Anwohner schilderten erneut ihre schlechten Erfahrungen mit dem wachsenden Verkehr:

Nachhaltig unzufrieden sind Eltern, die mit ihren Kleinen den Kinderspielplatz auf dem Mittelstreifen des Bundesring aufsuchen und dort nicht nur beidseitig vom Durchgangsverkehr belästigt werden, sondern zur Rushhour schon mal Probleme haben, mit den Kindern über die Straße zu kommen.

Überhaupt belastet der Quer- und Suchverkehr zwischen Tempelhofer Damm und Manfred- von-Richthofen Straße zunehmend auch die kleinen Straßen.

Erneut gab es einen Unfall in der Siedlung – diesmal mit Personenschaden – offenbar wegen Nichtbeachtung der Rechts-vor-links-Regelung. 

Es wurden einige Vorschläge für Verbesserungen oder Maßnahmen zur Sprache auf dem Treffen am 7.Mai 2019:

* Geschwindigkeitsanzeigen, die die Durchfahrenden mit Smileys „belohnen“ oder „bestrafen“

* Fest installierte Blitzer

* Schulen und Kitas im Kiez anfragen, ob sie sich eventuell an Aktionen, Mail-Kampagnen beteiligen würden.

* Erneute Einwohnerversammlung

* Erneutes Picknick zur Rushhour

* Aktion Emails an verantwortliche Politiker

* Fahrradcorso mit Medienbegleitung und Unterstützung von ADFC und Netzwerk Fahrradfreundliches Tempelhof

* Bitten an die Behörden um „Bumps“ an den Kreuzungen, um Tempo-30-Hinweise auf dem Asphalt, um bessere und mehr Schilder

* Kleine Anwohnerfragen an die Verkehrsstadträtin, die sie bei einer BVV-Plenarsitzung beantworten muss.

Die Initiative unterstützt die einstimmigen Annahme des Antrags des SPD-Bezirksverordneten Christoph Götz-Geene zur Verkehrsberuhigung und das damit einem dringenden und nahezu einmütigen Bedürfnis der Gartenstadtbewohner für ein Gesamtkonzept nachgekommen werde.